Segeltörn

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Wieder einmal bin ich geschäftlich unterwegs, diesmal an der Ostsee. Als kleines Goody gibt es einen frühen Feierabend, da die Besprechung früher zu Ende ist. So bleibt als noch etwas Zeit sich in Schleswiger und Umgebung etwas umzusehen. Das Wetter bietet blauen Himmel bei milden Temperaturen und der Kollege hat sein Boot an der Schlei liegen. Was liegt da also näher als die Gegend von der Wasserseite zu erkunden.

 

Gesagt – getan. Schnell ist die Route nach Haithabu/Haddaby gefunden und in wenigen Minuten sind wir da. Im Hafen angekommen, warnen die altgedienten Segler vor den dicken Wolken, die am Horizont aufziehen. Wir bestätigen unsere Absichten mit einem „Danke, aber wir brauchen keinen Regen zum Segeln“ und machen das Boot seeklar. Mit Motorkraft fahren wir aus dem Hafen und so schnell wie möglich werden die Segel gesetzt.

 

Mit dem Wind im Rücken gleiten wir Richtung Westen durchs Wasser und gönnen uns eine Stärkung. „Ohne Mampf, kein Kampf!“, deshalb gibt es Rosinenschnecken und Pizzateilchen vom Bäcker. Der Rückweg hingegen gestaltet sich etwas schwieriger. Zurück zum Hafen müssen wir gegen den Wind segeln, also kreuzen. Nun wird im 15-30 Minutentakt gewendet und die Strecke zum Hafen im Zick-Zack zurück gelegt. Immer geht es scharf an den Untiefen entlang und an der Reesholmer Schlei wird es noch mal richtig eng.

 

Gegen 19 Uhr erreichen wir den Hafen und alles wird wieder sorgsam zusammengelegt, verstaut und aufgeklart. Insgesamt war es ein schöner Trip. Wir waren fast 4 Stunden auf dem Wasser und ein wenig Farbe für’s Gesicht habe ich auch mitgenommen.

 

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